Jubiläum - Der 500. Bericht

vom 10.12.2011 23:19 von Tim Digel

23. Oktober 2005, 19:02 Uhr Mitteleuropäischer Zeit, der erste Bericht auf der Homepage des TSV Gomaringen erblickt das Licht der Welt. 6 Jahre später, erscheint heute der 500. Bericht. Es ist Zeit, die Sektkorken knallen zu lassen um etwas zu feiern, was für die nur viertgrößte Abteilung eines Sportvereins eines 8.000 Einwohner Dorfes nicht selbstverständlich ist. Des Weiteren schauen wir noch auf ein paar glorreiche Auszüge aus 500 Berichten zurück.

1 Homepage, 6 Jahre, 500 Berichte, 174.248 Wörter, 1.172.000 Zeichenanschläge, das ist das Ergebnis wenn man die Datenbank etwas rechnen lässt. Nur über die Berichte wohlgemerkt. Viele Leute loben mich immer über die tolle Homepage, die ich programmiere und pflege. Meistens erwidere ich mit einem schlichten "danke" und habe dabei immer im Hinterkopf, dass der Erfolg nicht mein alleiniger Verdienst ist. Von Beginn an war mein oberstes Ziel, eine Seite zu programmieren, die es uns allen ermöglicht, Inhalte direkt, unkompliziert und mit umgehender Veröffentlichung zu erstellen. Kein Berichte dem Admin per E-Mail schicken, kein Berichte schreiben und auf Freigabe seitens des Admin warten, solche Dinge wollte ich nie. Wenn man hier eine weitere Statistik bemüht, kann man ohne großes Eigenlob behaupten, dass mir das glaube ich gelungen ist:

Die 500 Berichte wurden von 33 verschiedenen Personen geschrieben. Dabei haben wir zwar auch die übliche Pareto-Verteilung, 20 % der Autoren schrieben 76 % der Artikel, aber bei wie viel anderen Seiten gibt es 33 verschiedene Autoren?

Inhalte

News-Artikel:
Gesamt:500
Top-10 Autoren:100Tim DigelØ 418 Wörter 279 Kommentare
90Denis DrummØ 369 Wörter 51 Kommentare
89Michael MarcollaØ 550 Wörter 327 Kommentare
41Rudi MaiklerØ 479 Wörter 60 Kommentare
26Günther BottØ 410 Wörter 71 Kommentare
20Wolfgang RenzØ 140 Wörter 28 Kommentare
16Tom DigelØ 315 Wörter 10 Kommentare
16Markus FauserØ 135 Wörter 30 Kommentare
15Giuseppe PolizziØ 396 Wörter 30 Kommentare
10Marie LeyØ 315 Wörter 20 Kommentare
Durchschnittliche Wortanzahl:380
Maximale Wortanzahl:3126Hier von Tim Digel
Auszug aus Homepage-Statistiken am 10.12.2011

Zwar steht der Admin selbst auf Platz 1, aber dicht gefolgt von weiteren Topscorern. Ich möchte allen Schreibern meinen tiefen Dank zum Ausdruck bringen, nur durch euch sind wir das, was wir sind: Die meistbesuchte Tischtennishomepage im Bezirk Alb und womöglich auch weit darüber hinaus.

Nun habe ich zum Abschluss noch ein paar besondere Absätze raus gezogen. Natürlich ist es schwer bei 500 Berichten das Ganze auf eine erträgliche Menge zu reduzieren und dabei auch noch die besten Stücke raus zu filetieren.


Aus Kein Bier – Kein Sieg von Michael Marcolla am 28.03.2009:

Wir schreiben das Jahr 2009. Wir haben den dritten Monat im Gregorianischen Kalender ........... tja ..... genau, es ist der März. Benannt nach römischen Kriegsgott Mars. Der 26. Tag in diesem Monat ist fast abgelaufen und in einem Kaff in der nördlichen Hemisphäre des Planeten Erde im Sonnensystem Alpha-Ede-0815 ist der Notstand ausgebrochen:

1. Ein Schlumpf namens Roli hat nur 1 Kiste Bier mitgebracht mit diesen 0,33l Babyflaschen, die schon vom bloßen Hinsehen den Inhalt verlieren. Als die anderen Zweibeiner dies bemerken, stoßen sie unartikulierte Laute von sich und machen teils die Faust. Teils schütteln sie den Kopf hin und her.
2. Alle 6 Schlümpfe haben gegen andere 6 Schlümpfe ein Spiel veranstaltet, bei dem man mittels einem Holzbrettchen, das mit einem Gummi überzogen ist, ein Bällchen auf des Gegners Holztischhälfte platziert oder dies zumindest versucht. Begleitet wird das Ganze von derben Flüchen und Verwünschungen. Ein etwas kahlerer der Gattung tritt manchmal gegen die Umrandung - hat er Hunger oder ist er nur rallig?
3. Als die 12 Erdlinge die Halle verlassen, gehen die einen 6 Schlümpfe gebeugt, die zuvor noch hoch erhobenen Hauptes gekommen waren. Die anderen 6, die mit rauchenden Wagen gekommen waren, haben dagegen nach oben gezogene Mundwinkel und insgesamt einen aufrechteren Gang. Vielleicht liegt es daran, daß ihr Volk auf dem Berg wohnt.

So hätte es ausgesehen, wenn man das Ganze aus der Sicht eines Außerirdischen gesehen hätte. Spätestens am 26. März 2009 um 23:45 Uhr hätte er sein Raumschiff beschleunigt und seinen Weg in die unendlichen Dimensionen der Galaxis weiter fortgesetzt. Der Planet Erde wäre von dann an als planetarisches Gebüsch auf der Galaxienlandkarte eingezeichnet worden mit dem Hinweis, daß die Erdlinge eher zu den primitiveren Geschöpfen des unendlichen Universums zählen.


Aus Die Erste lebt ... sie hat sich bewegt ... und wie ... von Michael Marcolla am 29.10.2011:

Mittelstadt 0:6 und wir mit 3:7 Punkten - so die Ausgangssituation vor dem Spiel. Freitagabend 22 Uhr .... Josef ruft an. Er ist krank, kann nicht spielen. Sofort ein R- Gespräch zu Tom. Die Vermittlung stellt durch. Der Zähler läuft. Lisa ist im Hintergrund beschäftigt, beim "Schpatzen schaben", höre Tom gerade noch rufen "… wo bleibt mein Bier und die BILD-Zeitung liegt auch noch nicht in meinem Fernsehsessel!" Nun komm ich zu Wort. Brühwarm, ohne Schnörkel erkläre ich ihm die brisante Lage.

Jungs und Mädels, ich komm mir wie vor wie Brannigan: Lieutenant James Brannigan, ein hartgesottener Polizist aus Chicago (Gomaringen), der von seinen Vorgesetzten (... den Gesunden aus der Ersten) nach London (Remmingsheim) geschickt wird, um einen Geflohenen (... Tom warum hast du Gomaringen verlassen) in die USA (... Erste) zurückzubringen.

Schweigen, die Leitung scheint tot. Eine Szene wie die Eröffnung von "Spiel mir das Lied vom Tod" ... die hat Geschichte geschrieben: 3 Männer in XXXL Regenmänteln am Bahnhof von Remmingsheim, da kommt das Ammerbuchbähnle. Einer steigt aus. Schußwechsel, die drei Regenmäntel haben danach Löcher. Den Rest kennt jeder. Genau, nach 3 Stunden war der Film aus. Ein Film wie meine Vorhand. Beide bringen selbst hartgesottenste Klageweiber zum Heulen.

"Klar, ich komme".

Oh Tom, wie wir Dich lieben. So was sagt man um diese Uhrzeit sonst nur zu Damen ... Schon beim 8:8-Krimi in Deilingen vor Wochen hat uns Tom mit seinem kurzfristigen Einsatz aus der Patsche geholfen. Danke Tom. Wenn wir nicht absteigen, bekommst Du einen persönlichen Tischtennisball von uns auf dem wir alle unterschrieben haben.


Aus Ein Sportheim voll Essen von Tim Digel am 26.09.2010:

Bleibt noch die Frage nach Jürgen und seinen Mädels zu klären: Mit vornehmer Verspätung latschte Jürgen im weißen Mützenpullover in Begleitung dreier Damen ins Sportheim ein. Stellvertretend für alle nun eine etwas nähere Beschreibung der dunkelhaarigen Lady: Hochgesteckte Frisur, mit einer Schlaufe verbunden, gezupfte Augenbraun, analog zu Jürgen zwei Ohrringe. Neben Bluejeans, einer Lederjacke und einer schwarzen Nietentasche schmückte ein rotes Tuch die Dame. Vermutlich war das Make-Up schon im Kinn-Bereich ausgegangen, weswegen der Hals mit selbigem Tuch verdeckte wurde. Vielleicht war aber auch das Regenwetter daran schuld. Berufsfeld? Ich schätze mal Kosmetik oder Nagelstudio, was auch das Pflaster am rechten Mittelfinger erklären würde.

Um unangenehmen Fragen aus dem Weg zu gehen, setzte er sich ohne Beachtung der restlichen Truppe an einen freien Tisch. Er trank wie üblich das mit Cola gestreckte Weizenbier, während seine Ladys zu harten Sachen griffen und sich Bacardi Cola bestellten.
Die drei Damen warteten schon mindestens eine halbe Stunde in einem roten Suzuki mit Esslinger Kennzeichen vor der Sporthalle. Beim Vorbeigehen schnappte ich Bruchstücke der Unterhaltung auf, die ein paar Mal darauf hindeuteten, dass sie nicht länger warten wollen. Vielleicht basiert alles auf einem Zeittarif, oder es hängt von Jürgens Kreditkartenlimit ab.

Aber seid beruhigt. Jürgen und seine Mädels haben das Sportheim getrennt verlassen. Ein großes Fragezeichen bleibt aber doch im Raum stehen: Jürgen?


Aus +++ Die Bezirksliga ruft +++ von Michael Marcolla am 13.03.2011:

Samstag 12.03.2011 +++ 20.55h +++ Armin Veh räumt gerade seinen Spind in der AOL Arena +++ Tom hat gerade einen 0:6 Rückstand im 5. Satz gegen Keppler zu einem Sieg umgebogen +++ Magath überlegt wie weit er morgen pokern wird +++ Rudis Vorhand läuft konstant auf hoher Drehzahl +++ Metz ist machtlos +++ Van Gaal bietet seinen Töchtern das Per-Du an +++ Roland Laur locht ein zum 3:1 gegen Lampe Lamparter +++ 9:3 für die Jungs +++ Sondelfingens Punktestand nun 22:8 +++ Gomaringen 1 dagegen 33:1 +++ Noch 3 Spiele bei 7 Punkten Vorsprung +++ WIR SIND MEISTER +++


Aus Erste vertagt Entscheidung ..... von Michael Marcolla am 28.02.2010:

... und vor diesem Wochenende erschien mir die Fee Lotte und sagte:
„Ich schenke Euch 2 Siege an diesem Wochenende. So suche er aus.“
Tja, was hätte ich machen sollen? Also, so sprach ich:
„Du Fee, ich habe mich entschieden. Wir nehmen den Sieg gegen Metzingen und fahren dann mit vor Kraft geschwellter Brust gen Ergenzingen, dort wo man im Sommer die Hauptstrasse noch mäht.“
Ich dachte: Wir gewinnen in Metzingen und schalten somit einen Mitkonkurrenten mal direkt aus. Damit bleiben wir immer noch vor Ergenzingen. Wir spielen dann in 2 Wochen in Sonnenbühl und in 4 Wochen gegen Pfullingen. Mit 2 Siegen können wir dann theoretisch selbst den Sack zu machen und Meister werden.
"Du Tor", erklang es aus dem Äther, "2 Siege habe ich Dir versprochen und du wählst nur einen".
"Mensch, Lotte, gib uns den einen gegen Metzingen und Bayern München heute Abend den Zweiten. Denn ich habe in der Kugel schon gesehen, dass Leverkusen unentschieden gegen Kölle spielen wird und Weilheim auch Pfullingen ein Beinchen stellt."
"Dein Wunsch soll in Erfüllung gehen ..........".
Dann sprach sie noch was, dass ich mir auch 6 Zahlen wünschen dürfte zwischen 1 und 49 und irgendwas mit einem Schein und nächste Woche abgeben. Aber das interessiert sicher niemand. Den Schein habe ich schon eingeworfen und die Zahlen auch schon wieder vergessen. Auch Wolfgang ist mal eine Fee erschienen und hat ihm folgende Handlung gezaubert, die sich auch wirklich so abspielte: Es hielt ein Daimler direkt vor seinem Haus und eine wunderschöne Frau nur mit einem Slip bekleidet stieg aus und sagte: "Du kannst alles von mir haben, alles was Du willst". Da nahm Wolfgang den Daimler weil er sagte: "Ich nehme lieber das Auto, da ich nicht weiß ob mir die Unterhose passt".
Autor: Tim Digel

Bericht  

Kommentare

Michael Marcolla
am 11.12. um 09:44 Uhr
Hallo Tim,
die Homepage ist einfach der Knaller und DAS Aushängschild unserer Abteilung. Viele Leute, die auch gar nicht TT spielen, lesen diese regelmäßig. Einziges Kriterium - sie müssen nur einmal darauf gelandet sein. Das ist so, wie wenn Du vor Weihnachten im Keller per Zufall auf die versteckten Brötlesdosen Deiner Mutter stösst. Dann kommst Du immer wieder.
Michael Ley
am 11.12. um 13:03 Uhr
Hallo Tim,

die Homepage ist dir hervorragend gelungen. Immer aktuell!!!, informativ und interessant. Die Kreativität unserer Bereichteschreiber kommt dabei voll zur Geltung. Einfach prima!

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