Der Aufstiegskandidat wankte...

vom 23.01.2012 09:33 von Adolf Grasbeinter

21.01 18:00TSV Kiebingen 2 - H 69:7  Artikel des Vorrundenspiel
...aber er fiel nicht. Wir waren nahe dran, dem Tabellenzweiten mit der fast makellosen Hinrundenbilanz von 14:2 Punkten einen Zähler zu klauen. Dabei sah es zuerst gar nicht danach aus.

Nach 2 verlorenen Doppeln und den Einzeln am vorderen Paarkreutz stand es 4:1 für Kiebingen 2. Wieder einmal musste das mittlere und hintere Paarkreutz eine Aufholjagd starten. Dann stand es 7:6 für Kiebingen. Jetzt wurde es ein richtiger Krimi. Die letzten 3 Spiele gingen alle über die volle Distanz. Tim leistete sich den Luxus, bei 10:6 im 5. Satz den Gegner noch einmal herankommen zu lassen, ihm sogar 2 Matchballchancen huldvoll zu gewähren, um dann -endlich- mit einem resoluten Topspin das Spiel zu beenden. Bernd machte es noch spannender in einer hemmungslosen Schupf-Orgie: der Ball flog hin und her, her und hin, 10mal, 15mal. Die hypnotisierten Augen der Zuschauer folgten fast zwanghaft den Flugkurven, hin und her, her und hin, dabei abschätzend, ob der Ball im Netz, ausserhalb oder auf der Platte landen würde. Wurde es Bernds Widerpart mal zu dumm, zog er an. Aber darauf hatte Bernd nur gelauert, seine Schlaghand schoss vor wie eine zustossende Viper und stiess den Ball in eine entfernte Ecke, notfalls auch zum 2. oder 3. Mal. Also wurde das Ziehen gelassen, und in schönster Ordnung ging es weiter, hin und her, her und hin. Bis zum bitteren Ende, das der Gegner dank ausgezeichneter Nervenstärke für sich entschied. Beim Stand von 8:7 bangte die favorisierte Heimmannschaft um den einen Punkt, der im Aufstiegskampf am Ende fehlen könnte. Mit Nerven, gespannt wie die Sehne eines englischen Langbogens, gaben sie die erste beiden Sätze des Schlussdoppels an Peter und Rainer ab. Dann aber liessen die starken Spieler vom vorderen Paarkreutz die Hemmungen fahren und zogen an, immer öfter, immer besser, immer sicherer, und erzwangen so den 9:7-Sieg.

Schade für uns; aber trotzdem beachtlich. Tim meinte dann: "Jetzt putzen wir alles weg." Alles? Naja, da ist noch ein kleines schwäbisches Dorf, gerammelt voll mit kampflustigen Wendelsheimern...
Autor: Adolf Grasbeinter

Tabelle

Kreisklasse C 2011/12
1 SV Wendelsheim 2 34:2
2 TSV Kiebingen 2 31:5
3 TV Derendingen 4 27:9
4 SV Seebronn 1 24:12
5 TSV Gomaringen 6 21:15
6 EK Lustnau 2 19:17
7 SV Wendelsheim 3 8:28
8 SV Seebronn 2 8:28
9 TSV Altingen 2 6:30
10 TV Derendingen 5 2:34

Einzelergebnisse

D1-D2 Hohenstein/Schüle - Grasbeinter/Riehle
+3 +8 +9   3:0
D2-D1 Fesseler/Klein - Schupp/Walker
-7 +5 +6 +3   3:1
D3-D3 Heitz/Baur-Geiger - Heinle/Digel
+11 -10 +4 -6 -8  2:3
1-2 Hohenstein - Grasbeinter
+5 +9 -9 +5   3:1
2-1 Schüle - Schupp
+7 +7 +8   3:0
3-4 Fesseler - Heinle
-6 +3 +7 -4 -8  2:3
4-3 Klein - Walker
+5 -9 +9 +7   3:1
5-6 Heitz - Digel
+8 +9 -6 -5 -9  2:3
6-5 Baur-Geiger - Riehle
+10 -7 -4 -5   1:3
1-1 Hohenstein - Schupp
-7 +9 +8 -11 +2  3:2
2-2 Schüle - Grasbeinter
+4 +8 +11   3:0
3-3 Fesseler - Walker
-8 -8 +9 -10   1:3
4-4 Klein - Heinle
+3 -6 -8 -5   1:3
5-5 Heitz - Riehle
+4 +11 -8 -8 +7  3:2
6-6 Baur-Geiger - Digel
+5 -9 -9 +9 -13  2:3
D1-D1 Hohenstein/Schüle - Schupp/Walker
-9 -12 +8 +7 +3  3:2
659:597  38:30  9:7
Spieldauer: 4 Stunden

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