Dortmunder Verhältnisse ....

vom 05.03.2011 23:20 von Michael Marcolla

05.03 18:00SV Würtingen 1 - H 13:9  Artikel des Vorrundenspiel
9:3 in Würtingen. 31:1 Punkte und weiterhin 5 Punkte Vorsprung auf unseren Verfolger Sondelfingen. Das kann sich sehen lassen. Ich stelle den Sekt schon mal kalt .... vielleicht kauf ich doch zuerst mal den billigen aus Ostmazedonien. Falls wirs doch noch verbocken, dann könnte ich ihn im nächsten Winter anstelle von Glysantin als Frostschutzittel nehmen. Doch nun der Reihe nach.

Pino spielt für Günne Bott, der irgendwo in Österreich die Kühzäune umpflügt und den Sennerinnen am Königsee nachstellt. Pino, der Mann aus der Mitte der Zweiten und deren Spion. Sein Auftrag lautete darauf zu achten, daß wir auch der Zweiten zuliebe die Würtinger nicht mit Pluspunkten bescheren bzw. diese im Abstiegskampf mit 2 Pluspunkten weniger hinter unserer Zweiten stehen lassen.

Bleiben wir bei Pino. Auftrag bestens ausgeführt. Trinkt offensichtlich den Martini auch lieber geschüttelt als gerührt. Ein tolles Doppel, seine Vorhand mal mit Drall nach vorne. Kommt der Ball zurück, dann darf Heiko einlochen. Mal zieht er aber auch gleich richtig durch, dann darf Heiko abklatschen. Sicherer Sieg der beiden gegen Mekle/Rüdiger Müller. Auch Josef und Michi gut, ein Spiel auf des Messers Schneide, das die beiden mit 11:9 im 5. Satz gegen Eberhard/Bernhard gewinnen. 2:0 für uns und so dachten Jürgen und ich, dann können wir uns mal ein Päuschen gönnen. Eine bemerkenswerte Leistung ... im ersten Satz 10:6 geführt und verloren. Im zweiten Satz 9:5 vorne, aber auch diesen verschifft. Satz 3 an uns und dann eine Klatsche im 4. Satz. Eine Mausvorhand von mir, Jürgen haderte mit was wohl?? Keiner kommt drauf: Der Kante ..... und statt dem Brüllen eines Löwen glich unser Gewürge dem Furz eines Eunuchen. Egal, kann passieren. 2:1 für uns.

Josef gegen Eberhard und Michi gegen Kurt Müller. Josef spielte echt nicht schlecht, doch Eberhard, der alten Fuchs, blieb vorne an der Plaate als wäre er angebunden und gewann mit 3:1. Dann kam Michi, alle Achtung, und legte los wie ein Propeller. Man sah, er wollte schnell ins Tennisheim auf die Fasnet. Tom war schon dort, als Badewanne verkleidet, und hatte an Michi eine SMS geschrieben (SMS = Schnell Michi Schnell). Und Michi gab Gas. Konzentriert, gute Aufschläge und eine Trefferquote von 100%. 3:0 für Michi gegen Kurt Müller. Wir bleiben knapp mit 3:2 vorne.

Heiko gegen Bernhard. Heiko mit druckvollem Spiel, doch Bernhard sichelt die Eier zurück mit einer unheimlichen Drall. Nach dem Spiel sahen wir, daß die Aufschrift auf dem Ball komplett fehlte. Nichts, auch kein Stern war mehr zu sehen. Der Ball hatte offensichtlich eine solche Rotation, daß es selbst die Buchstaben und Zahlen nicht mehr auf dem Ball hielt. 12:10 im ersten für Heiko, dasselbe Ergebnis im 2. Satz. Satz 3 an Heiko mit +5. Es steht 4:2. Ich erhöhe mit einem 3:0 gegen Rüdiger Müller auf 5:2. Klingt klar, war es aber nicht. Auch Rüdiger war dieser Meinung.

Pino und Jürgen, das waren nun wirklich zwei bärenstarke Spiele der beiden, die nun folgten. Pinos Vorhand saß gegen Mekle, Jürgen ließ nichts anbrennen gegen Bossert. Wir führen 7:2, so etwas beruhigt.

Können wir gleich zumachen? Nicht ganz. Es folgte eine Gala von Michi gegen Eberhard. "Judy" spielte echt nicht schlecht und er gehört seit Jahren zu den Spielern, die immer positiv vorne spielen. Ein Block wie Wilfried Lieck, doch wenn die Bälle wie aus dem Automaten geschossen kommen, der einen halben Meter vor einem steht, dann hat auch er keine Chance. 3:0 für Michi und wir ziehen fort auf 8:2 und parallel startete Josef gegen Kurt Müller. Erster Satz noch für Josef, doch Kurt wird immer sicherer und gewinnt die nächsten 3.

Egal, nun kommt die Mitte. Wobei dieses "Egal" nicht auf mein Spiel zutrifft. Während ich noch gegen Bernhard k(r)ämpfe, gewinnt Heiko gegen R. Müller mit +3, +5 und +2. Doch mein Spiel zählt zuerst und nach endlosen Stupfbällen steht es nach einiger Zeit 2:2 in den Sätzen. Im 5. Satz traue ich mir endlich mehr mit der Vorhand, führe schnell 7:0 und mit 11:4 geht dann dieser letzte Satz des Tages an mich und der Sieg an uns.

9:3 - ein wichtiger Sieg. Wir halten Sondelfingen nicht nur auf Abstand, sondern minimieren dadurch auch die Wahrscheinlichkeit, daß uns die Meisterschaft noch genommen werden kann. Schon bei einem Punktgewinn der Zweiten am nächsten Spieltag gegen Sondelfingen ist diese schon vorzeitig entschieden ... ein Sieg von uns am selbigen Spieltag gegen den TTC 2 natürlich vorausgesetzt.

Daher ... alle Fans und unsere Abteilung Nahestende, alle Freunde und Gönner sind herzlichst eingeladen, am kommenden Samstag 12.03. ab 18.30h in der Neuen Sporthalle unsere Zweite gegen Sondelfingen zu unterstützen. Nicht nur wegen unserer möglichen Meisterschaft, sondern auch weil die Zweite die Punkte gut gebrauchen kann. Wir freuen uns schon auf hoffentlich viele Zuschauer und ein spannendes Spiel.
Autor: Michael Marcolla

Tabelle

Bezirksklasse 2010/11
1 TSV Gomaringen 1 37:3
2 TSV Sondelfingen 1 32:8
3 SV Weilheim 2 26:14
4 TB Metzingen 1 25:15
5 TTC r. Reutlingen 2 24:16
6 VFL Pfullingen 1 19:21
7 TSV Gomaringen 2 19:21
8 TSV Betzingen 2 18:22
9 SV Würtingen 1 10:30
10 TSV Steinhilben 1 8:32
11 VFL Pfullingen 2 2:38

Einzelergebnisse

D1-D2 Eberhardt/Bernhard - López Köbke/Toulkeridis
+8 -6 -9 +12 -9  2:3
D2-D1 Müller/Bossert - Marcolla/Schankula
+10 +12 -10 +2   3:1
D3-D3 Müller/Mekle - Speidel/Polizzi
-9 +9 -8 -8   1:3
1-2 Eberhardt - Toulkeridis
+5 -10 +7 +9   3:1
2-1 Müller - López Köbke
-6 -3 -8   0:3
3-4 Bernhard - Speidel
-10 -10 -5   0:3
4-3 Müller - Marcolla
-9 -6 -8   0:3
5-6 Mekle - Polizzi
-8 -6 -8   0:3
6-5 Bossert - Schankula
-9 -3 -4   0:3
1-1 Eberhardt - López Köbke
-8 -6 -9   0:3
2-2 Müller - Toulkeridis
-6 +6 +9 +9   3:1
3-3 Bernhard - Marcolla
-9 +9 -8 +9 -4  2:3
383:450  14:30  3:9
Spieldauer: 3 Stunden

Kommentare

Wolfgang Renz
am 06.03. um 12:39 Uhr
Glückwunsch zum Sieg, ihr werdet so überlegen Meister wie der BVB, da bin ich überzeugt.
Heiko Speidel
am 07.03. um 12:34 Uhr
Mixi, ein genialer Bericht wie immer. Nur du hast deinen besten Spruch an diesem Abend vergessen..... " a Hirn wie a Henn". Da konnten sich die Würtinger Damen nicht mehr halten .

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